SA 31.10.
Sinfoniekonzert
VerfügbarOde an die Jugend
Die niederländische Geigerin Noa Wildschut ist erst 24 Jahre alt und hat sich bereits auf der internationalen Klassikbühne etabliert.
Mit sechs Jahren trat sie live im niederländischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen beim Kinderprinsengrachtconcert 2007 in Amsterdam auf. Ein Jahr später debütierte sie im Großen Saal des Concertgebouw Amsterdam beim Konzert Night of the Promising. Im September 2016 wurde sie Exklusivkünstlerin von Warner Classics.
Aleksandra Melaniuk gehört zu den vielversprechendsten Dirigentinnen der jungen Generation in Europa – sie ist Stipendiatin des renommierten Negaunee Conducting Program der San Francisco Symphony und der Colburn School. Sie dirigierte bereits führende Orchester wie das Helsinki Philharmonic Orchestra und das Los Angeles Philharmonic und arbeitete mit dem Chicago Symphony Orchestra und dem Royal Concertgebouw Orchestra zusammen.
Gemeinsam interpretieren die beiden herausragenden Künstlerinnen das Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch – sein mit Abstand berühmtestes Werk und eine Säule des romantischen Violinrepertoires. Das Konzert reifte in Etappen: Die erste vollständige Fassung wurde bereits 1865 aufgeführt, doch der Komponist war mit ihr nicht zufrieden. Nach gründlicher Überarbeitung beriet er sich mit Joseph Joachim, der die Widmung annahm und 1867 in Bremen die endgültige Fassung uraufführte.
Formal besteht das Konzert aus drei Sätzen, doch der erste hat den Charakter eines Vorspiels und geht fast ohne Pause in den weiteren Verlauf über. Das unterscheidet Bruch vom klassischeren Konzertmodell: Statt einer breiten Sonatenexposition führt er uns sofort mitten ins dramatische Geschehen. Der Mittelsatz gehört zu den schönsten romantischen Kantilenen, und das Finale schöpft seine Energie aus tänzerischen Rhythmen und lebhafter Bewegung.
Im zweiten Teil des Abends erklingt die Sinfonie c-Moll von Felix Mendelssohn, die er 1824 im Alter von nur 15 Jahren schrieb. Es war seine erste Sinfonie für großes Orchester, nach den früheren Streichersinfonien. Die öffentliche Uraufführung fand am 1. Februar 1827 in Leipzig statt. 19 Tage später trat der junge Komponist und Pianist zum ersten Mal öffentlich in Stettin auf; dabei wurde seine Ouvertüre zum Sommernachtstraum uraufgeführt. In wenigen Monaten jährt sich dieses Ereignis, das wichtigste der Musikgeschichte unserer Stadt, zum 200. Mal.
Gedruckte Programme gibt es nicht mehr – die vollständige Version steht oben.
Ca. 1 h 40 min, Ende ca. 20:40.
Der Haupteingang ist stufenlos. Aufzüge führen in alle Stockwerke, auch zu beiden Sälen, zur Galerie Poziom 4 und zur Tiefgarage. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Bitte rufen Sie vor dem Ticketkauf die Kasse an, damit ein geeigneter Platz und Unterstützung organisiert werden können.
Kasse: +48 91 431 07 20Kommen Sie, wie Sie möchten. Wichtig ist die Musik, nicht die Kleidung.
Das Gebäude und die Tiefgarage öffnen eine Stunde vor der Veranstaltung.
Mit einer Eintrittskarte ist das Parken kostenlos. Der Aufzug führt direkt ins Foyer.
Symfonia Cafe befindet sich im Foyer; ein weiteres Café ist im dritten Stock. Speisen und Getränke sind im Saal nicht erlaubt.
SA 31.10.
SO 22.11.
FR 30.10.Fr 23.10. · 19:00